Die Schule beginnt

ErsterSchultag (2)Auch in diesem Jahr konnten wir unsere neuen Erstklässler draußen vor dem Neubau mit unserem Maarschulsong - vorgetragen von den Zweitklässlern der FleGs-Klassen - begrüßen. Mit großen Augen und erwartungsvollen Mienen waren sie mit Eltern, Großeltern und Verwandten zu ihrem ersten Schultag gekommen. Bunte Schultüten und die neuen Schultaschen durften dabei selbstverständlich nicht fehlen.

Nach der Begrüßung durch Rektorin Angelika Sczepannek erhielten die kleinen ABC-Schützen  ihre knallgelben  Schutzwesten des ADACs. Durch einen hohen Anteil an Reflexmaterial sorgen diese dafür, dass die Schülerinnen und Schüler schon von weitem leuchten und weithin sichtbar sind: Die Erstklässlerinnen und Erstklässler leuchteten auf dem Schulhof neongelb um die Wette! Da wir dieses Jahr

"Ganz schön helle" – unter diesem Motto startete heute in der unserer Schule die Sicherheitsaktion für Erstklässler. Die ADAC Stiftung Gelber Engel und die Deutsche Post verteilen bundesweit in rund 16.000 Grundschulen 750.000 Westen an Schulanfänger. Die leuchtend gelben Westen machen Kinder vor allem in der dunklen Jahreszeit auf dem Schulweg und in der Freizeit sichtbarer. Verkehrsteilnehmer können Kinder mit einer Sicherheitsweste früher erkennen und rechtzeitig reagieren. Denn in der Dämmerung oder in der Dunkelheit sind Kinder mit den gelben, reflektierenden Westen schon ab etwa 140 Meter Entfernung sichtbar. Zum Vergleich: Dunkel gekleidete Kinder hingegen sind deutlich später,

Michael Herbst, Vorstandsmitglied des ADAC Nordbayern e. V. sagte: "Kinder sind keine kleinen Erwachsenen. Ihre physischen und geistigen Fähigkeiten sind noch nicht vollständig ausgeprägt. Deshalb können sie noch nicht den richtigen Überblick haben und erkennen Gefahren oft zu spät. Wir appellieren daher an alle Eltern, ihren Nachwuchs sichtbarer zu machen. Eine helle und reflektierende Kleidung, wie unsere Sicherheitsweste, trägt dazu bei."ErsterSchultag (3)

Rita Mayer, Leiter Politik und Regulierungsmanagement der Deutschen Post, sagte: "Mit rund 30.000 Paketen bringen wir die Westen kostenlos an die Schulen. Wir bitten die Lehrer, ihre Schüler im Unterricht zum Tragen der Weste zu animieren und die Kinder tatkräftig dabei zu unterstützen."

Die Schulleiterin zeigte sich erfreut über die Aktion und dankte im Namen der Schule den Vertretern des Motorsportclubs.

Auch unser Förderverein zeigte sich spendabel und überreichte jedem Schulanfänger ein CMS-T-Shirt zum Schulanfang. Dass es aber nicht nur weiße Schul-T-Shirts gibt, präsentierten anschließend in einer bunten und fröhlichen Modenschau die Schüler der Klasse 3g, die dafür mit einem begeisterten Applaus belohnt wurden.

Dann war es endlich so weit: Die erste Unterrichtsstunde! Und während die Kinder mit ihren Lehrerinnen in die Klassenräume gingen, konnten sich die Eltern und Großeltern in der neu gestalteten Mittagsbetreuung umsehen und sich mit Kaffee, Kuchen und kühlen Getränken stärken.

IErsterSchultag (7)m Anschluss gab es noch einen ökumenischen Gottesdienst, bei dem Pfarrer Baudisch und Kaplan Stanclik den Schulanfängern anschaulich demonstrierte, dass sie stets unter dem Schutz Gottes stehen.. Zuletzt wurden sie feierlich gesegnet für ihre nun vor ihnen liegende Schulzeit und erhielten am Ausgang einen leuchtenden Engel.

Allen neuen Erstklässlern und natürlich ebenso allen anderen Mitgliedern der Schulgemeinschaft wünschen wir einen guten Start und ein erfolgreiches Schuljahr 2016/2017!

Von wegen "Ernst des Lebens":

Die Vorfreude auf den Schulanfang ist bei vielen Kindern riesig. Rund 830.000 Erstklässler lernen ab diesem Jahr endlich Lesen, Schreiben und Rechnen und fühlen sich schon richtig erwachsen. Sind die Leckereien aus der Schultüte aber erst vernascht, die Bleistifte gespitzt und der Ranzen gepackt, mischen sich zur Begeisterung auch mulmige Gefühle: Sind die Lehrer streng? Finde ich neue Freunde? Und wie ist das mit den Hausaufgaben?

Geregelter Tagesablauf ErsterSchultag (19)

Der Start in den neuen Lebensabschnitt bedeutet für die ABC-Schützen eine gewaltige Umstellung: Statt sich den Tag frei einteilen und mit ihren Freunden spielen zu können, müssen sie nun mehrere Stunden in einer noch fremden Umgebung verbringen. Ein geregelter Tagesablauf hilft den Schulanfängern und vermittelt Sicherheit.

Für einen gelungenen Schultag ist ein entspannter Start in den Tag die halbe Miete. Eltern sollten deshalb darauf achten, dass sie ihre Kinder rechtzeitig wecken, damit morgens ausreichend Zeit fürs Waschen, Anziehen und fürs Frühstück bleibt. Weil es doch mal hektisch werden kann: Das Pausenbrot schon am Abend davor schmieren (vermeidet auch zeitraubende Diskussionen um den Brotbelag) und den Ranzen am besten direkt nach den Hausaufgaben packen.

Wenn die Kinder aus der Schule kommen, ist erst mal Entspannung angesagt. Beim Mittagessen können sie sich ihre Erlebnisse von der Seele reden. Statt Routinefragen zu stellen "Wie war‘s heute in der Schule?", sollten sich Eltern Zeit für ein kurzes Gespräch nehmen und ihren Kindern aufmerksam zuhören. Damit signalisieren sie ihren Kindern: "Es ist mir wichtig, was du erlebt hast."

Den "richtigen" Zeitpunkt für Hausaufgaben gibt es nicht: Für manche Kinder ist es einfacher, wenn sie sie gleich nach der Schule erledigen, weil der Stoff noch präsent ist. Andere Kinder brauchen etwas mehr Zeit, um sich auszuruhen. Auf keinen Fall sollten die Schularbeiten aber in die Abendstunden verlegt werden.

Eltern sollten darauf achten, dass ihre Sprösslinge nicht mit einem vollgestopften Terminkalender überfordert werden. Am Nachmittag muss genügend Zeit zum Spielen, aber auch zum Ausruhen bleiben.

Um am nächsten Tag ausgeschlafen und fit für den Unterricht zu sein, sollten die Kleinen abends rechtzeitig und nach Möglichkeit immer zur gleichen Zeit ins Bett gehen. Ein 6-jähriges Kind braucht im Schnitt etwa zehn Stunden Schlaf.ADAC_SIcherheitswesten (29)

So klappt‘s mit den Hausaufgaben

Vor den Schularbeiten sollten sich die Kinder ein wenig ausruhen. Am einfachsten ist es, wenn sie zuerst die schwierigen Aufgaben erledigen. Wenn später die Konzentration nachlässt, lassen sich die leichten problemlos bewältigen. Das vermeidet Frust und Tränen.

Eltern sollten niemals die Lösungen vorsagen – auch wenn‘s manchmal schneller geht. Kinder müssen langsam an selbstständiges Arbeiten herangeführt werden und sollten versuchen, die Aufgaben alleine zu lösen. Eltern können ihre Kinder aber unterstützen, indem sie in der Nähe bleiben und bei Fragen behilflich sind. Darüber hinaus können sie ihren Kindern zum Beispiel zeigen, wie man die Hausaufgaben einteilt oder wie man den Schreibtisch ordnet.

Ablenkung durch einen laufenden Fernseher, dudelnde Radiomusik, aber auch durch einen Schreibtisch, der am Fenster steht, sollte unbedingt vermieden werden.

Eltern sollten darauf achten, dass ihr Kind nicht zu viel Schularbeiten auf hat. Bis zur vierten Klasse gilt als Richtwert für die Dauer der Hausaufgaben zwischen 30 und 60 Minuten. Scheuen Sie sich nicht, die Lehrer darauf anzusprechen.

Bloß kein Leistungsdruck

Eltern sollten an ihre Kinder keine zu hohen Erwartungen stellen und sie nicht nur an ihren Leistungen messen. Fehler und Misserfolge gehören zum Lernen dazu und sind kein Weltuntergang. Die Kleinen müssen sich schließlich auch erst an Hausaufgaben und den Leistungsdruck gewöhnen. Eltern sollten außerdem den Vergleich mit anderen Kindern – "Pia schreibt aber viel schöner als du" – vermeiden und lieber die Stärken ihrer Kinder hervorheben. Ein Tipp gegen Schulfrust: Sorgen Sie dafür, dass ihr Kind in der Freizeit Ausgleich findet und Erfolgserlebnisse hat. Ein glückliches, selbstbewusstes und vor allem angstfreies Kind kommt auch ohne Klassenbester zu sein in der Schule weiter.

Der Schulanfang – für Kinder ein großer Schritt in ihrem bisherigen Leben. Wenn Eltern ihre Kinder von Anfang an liebevoll unterstützen, ohne sie unter Druck zu setzen und ein offenes Ohr für die Sorgen und Ängste ihrer Sprösslinge haben, verliert der "Ernst des Lebens" seinen Schrecken – auch für die Eltern.

 

Hier können Sie unseren Schulsong anhören:

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Schwabach