Besuch im NESSI LAB

Am Donnerstag, den 16.12.2010, besuchte die Klasse 4 b der ChriDSC03933stian-Maar-Schule das Nessi-Lab der Universität Nürnberg.

Dort bekamen wir zuerst als Schutzausrüstung Schutzbrillen und Laborkittel zum Anziehen. Dann bildeten wir kleine Gruppen und machten Experimente in verschiedenen Räumen.

Experiment mit Feuer:

Zuerst bauten wir einen Feuerlöscher, den wir dann benutzen durften, um ein kleines Feuer zu löschen. Dann erklärte uns der Mann, der uns die Experimente machen ließ, dass man mit Wasser kein brennendes Öl oder Fett löschen darf und zeigte uns, was dabei passieren kann. Hinter einer dicken Glasscheibe schüttete er Wasser in brennendes Öl und es kam zu einer Explosion und Stichflamme.

DSC03942Experiment mit Erde:

Wir nahmen ein leeres Tablettenröhrchen für Brausetabletten. Das Röhrchen füllten wir mit Wasser. Dann zermalmten wir eine Brausetablette und schütteten das Pulver in das Röhrchen und verschlossen es sofort mit dem Deckel. Durch die Tablette im Wasser wurde Kohlensäuregas frei. Es baute sich im Röhrchen Druck auf, der schließlich den Deckel mit einem Knall hochschleuderte.

Im einem anderen Raum erfuhren wir etwas über E-Technik und experimentierten mit Strom.DSC03934

Experiment mit Strom:

Wir haben Strom, der durch Wasser fließt, gemessen. Dabei wurden die Drähte vom Minus- und Pluspol einer Batterie ins Wasser getaucht und der Strom dann durch ein Lämpchen angezeigt. Ins Wasser wurden dann verschiedene Stoffe geschüttet und darin aufgelöst. Zuerst wurde Salz dem Wasser zugegeben und das Lämpchen leuchtet viel stärker als vorher. Dann schütteten wir noch Zucker dazu, dann wurde das Licht des Lämpchens sehr schwach. Daraus konnten wir erkennen, dass Wasser mit Salz Strom gut leitet und Wasser mit Zucker Strom schlecht leitet.

Nachdem alle Gruppen mit Ihren Experimenten fertig waren, gingen wir ins Freie und durften zuschauen, wie eine Brausepulverrakete gestartet wurde.

Anschließend wurden die Kittel und Brillen wieder eingesammelt und jeder von uns bekam zum Schluss noch eine kleine Süßigkeit.

 Matthias Kraft und Leon Kunis

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