Mittelfränkischer Sinustag an unserer Schule

Sinustag (3)An einem wunderschönen warmen Freitagnachmittag strömten 200 Lehrer aus ganz Mittelfranken zu uns in die Aula, um sich weiterzubilden. Der diesjährige Sinustag stand ganz im Zeichen der Geometrie: Problemlösendes Denken in der sachbezogenen Mathematik und im Geometrieunterricht für Kinder mit unterschiedlichen Lernvoraussetzungen. So lautete der Titel des Vortrages von Sinustag (5)Frau Prof. Dr. Renate Rasch aus Koblenz. Inhalt des Vortrags waren ein modulares Konzept für die Grundschulgeometrie, das in einem Schulversuch im Saarland erprobt wurde, wo darauf geachtet wird, Inhalte so zu Lerneinheiten (Modulen) zusammenzufassen, dass diese miteinander und mit anderen Modulen vernetzt sind. Auf handlungsorientierter Basis wird versucht, Grundschulkinder zu sicherem geometrischen Wissen und Können zu führen. Die geometrischen Aktivitäten werden durch offene Aufträge angeregt. Aufgaben zur Kopfgeometrie sollen die Vorstellungsbildung unterstützen. Durch Aufgaben zum Begründen und Argumentieren werden eine sichere Begriffsbildung und das Benennen von Zusammenhängen angestrebt.

Bei den folgenden Workshops gab es die Möglichkeit, die gehörten Erkenntnisse weiter zu vertiefen.

Insgesamt war es ein sehr gewinnbringender lehrreicher und gelungener Freitagnachmittag an unserer Schule.

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Urkundenverleihung am 28.2.2018 in der Uni in München

Bildungsstaatssekretär Georg Eisenreich: "SINUS ist ein Erfolgsmodell zur Weiterentwicklung des Mathematikunterrichts an Grundschulen"

Sinus (1)MÜNCHEN. Bildungsstaatssekretär Georg Eisenreich hat heute in München Zertifikate an 400 Grundschulen aus ganz Bayern verliehen, die seit diesem Schuljahr das Programm „SINUS an Grundschulen – Steigerung der Effizienz des mathematisch-naturwissenschaftlichen Unterrichts“ erfolgreich umsetzen. Der inhaltliche Schwerpunkt des Programms lautet im laufenden Schuljahr „Problemlösendes Denken im Geometrieunterricht und in der sachbezogenen Mathematik bei Kindern mit unterschiedlichen Lernvoraussetzungen fördern und fordern“.

Bei der Veranstaltung hob Eisenreich die Bedeutung von SINUS hervor: „SINUS ist ein Erfolgsmodell zur Weiterentwicklung des Mathematikunterrichts an Grundschulen. Lehrkräfte erhalten Impulse für einen kompetenzorientierten Unterricht. Damit hilft SINUS, den LehrplanPLUS für die Grundschule und die KMK-Bildungsstandards passgenau umzusetzen.“

Seit dem Schuljahr 2004/2005 beteiligen sich bayerische Grundschulen engagiert am Programm SINUS. Ziel des Programms ist, den Unterricht im Fach Mathematik weiterzuentwickeln: Jahresbegleitende Fortbildungen dienen dazu, die Unterrichtsqualität weiter zu erhöhen und dadurch den Erwerb mathematischer Kompetenzen bei den Schülerinnen und Schülern weiter voranzubringen. Zentral ist dabei die Kooperation zwischen den Lehrkräften, auch über Schulen hinaus: SINUS-Berater unterstützen die Lehrerteams bei der Unterrichtsentwicklung und organisieren regelmäßige Arbeitstreffen bzw. Fortbildungen.

„Für den Erfolg von SINUS ist der Einsatz der beteiligten Lehrkräfte und deren Offenheit für neue Erkenntnisse eine wichtige Voraussetzung. Für dieses Engagement danke ich Ihnen“, so Staatssekretär Eisenreich.


Konsequente Fortführung des Programms in Bayernkumpr064_sinus17

Das Programm SINUS wurde ursprünglich als gemeinsames Bund-Länder-Programm auf den Weg gebracht, das im Juli 2013 endete. Seit August 2013 führt Bayern das Programm auf Länderebene weiter. Das Staatsinstitut für Schulqualität und Bildungsforschung begleitet das Programm fachlich.

Aktuell bearbeiten wir  „problemlösendes Denken im Geometrieunterricht“ mit folgenden Inhalten

–Falten und Schneiden
–Bauen und Konstruieren
–Parkettieren

Ziele sind es, Problemlösestrategien bei der
–Förderung der Raumvorstellung
–Bedeutung der Sprache
–Berücksichtigung der unterschiedlichen Lernvoraussetzungen der Kinder zu erarbeiten

 

SINUS-Grundschule

übrigens sind wir nicht nur eine musikalische Grundschule- sondern auch eine SINUS-Grundschule

… das bedeutet, dass die Christian-Maar-Schule am Projekt „Sinus an Grundschulen“ zur Weiterentwicklung des mathematischen Unterrichts teilnimmt. In diesem Projekt soll eine Steigerung der Effizienz des mathematisch naturwissenschaftlichen Unterrichts erfolgen. Wesentlich dabei ist, das inhaltliche mathematische Verständnis zu entwickeln und zu fördern.

„…Nur wenn der Mathematikunterricht reichlich Anlässe schafft, Probleme mathematisch zu lösen, über Aufgabenverständnis und Lösungswege zu kommunizieren, über mathematische Zusammenhänge zu argumentieren, Sachsituationen zu modellieren und für die Bearbeitung von Problemen geeignete Darstellungen auszuwählen oder zu entwickeln, sind beste Voraussetzungen zur Entwicklung echten mathematischen Verständnisses gegeben…“Sinusurkunde

(Aus: 2009: Bildung für Berlin; Kompetenzorientiert unterrichten. Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung; Einleitung)

Die SINUS-Module beschreiben typische, empirisch ermittelte Problembereiche des Unterrichts:

Die SINUS-Module und alle weiteren in den SINUS-Programmen entstandenen Handreichungen können auf der Internetseite
www.sinus-an-grundschulen.de abgerufen werden.

Ziel des Programms
Mit dem Programm SINUS steht ein Konzept zur Unterrichtsentwicklung im Fach Mathematik zur Verfügung. Wir erhöhen so unsere Unterrichtsqualität und steigern die mathematischen Kompetenzen unserer Schülerinnen und Schüler. Die Umsetzung der Kompetenzerwartungen des LehrplanPLUS und der Bildungsstandards ist das zentrale Anliegen von SINUS.

Umsetzung des Programms

Die Kolleginnen und Kollegen unserer Schule verstehen sich als Team, das gemeinsam an der Unterrichtsentwicklung in Mathematik arbeitet. Die aktive Teilnahme eines größeren Teils des Kollegiums ist optimal.

Regional arbeiten wir mit der Johannes-Helm-Schule und die Grundschule Kammerstein zusammen und werden von erfahrenen SINUS-Beraterinnen und–Beratern in der Regel zwei bis drei Jahre begleitet.
Die Lehrkräfte erhalten fachdidaktische Impulse für die Unterrichtsgestaltung und beteiligen sich aktiv bei den Schulgruppentreffen. Dies sind in Regel drei Arbeitstreffen pro Schuljahr (nachmittags).
Bei den jährlichen Regionaltagungen in den Regierungsbezirken (ganztägig) referieren renommierte Fachdidaktiker und erfahrene Schulpraktiker. Auch diese Veranstaltungen enthalten einen hohen Praxisbezug und binden die Teilnehmer aktiv ein.

Zwischen den Arbeitsgruppentreffen erproben die Lehrkräfte die erarbeiteten Module im eigenen Unterricht, kooperieren dabei mit ihren Kolleginnen und Kollegen und reflektieren regelmäßig über die gesetzten Ziele.

Der intensive Erfahrungsaustausch im Kollegium und mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern anderer Schulen auf den Schulgruppentreffen stärkt die fachliche Kompetenz unserer Lehrkräfte und erweitert das Repertoire an Unterrichtsmethoden.

Zertifizierung für unsere Schule

Am 10. März 2016 war es dann soweit: Unsere Sinuskoordinatorin, Frau Friebe nahm aus den Händen von Staatssekretär Eisenreich die Urkunde entgegen. Dabei hob Staatssekretär Eisenreich die Bedeutung von SINUS hervor: „SINUS ist ein Erfolgsmodell zur Weiterentwicklung des Mathematikunterrichts an Grundschulen. Lehrkräfte erhalten Impulse für einen kompetenzorientierten Unterricht. Damit hilft SINUS, den LehrplanPLUS für die Grundschule und die KMK-Bildungsstandards passgenau umzusetzen.“ Am Nachmittag gab es noch viele interessante Fortbildunge rund um das Thema “Mathematik” Mit dem Schwerpunkt darauf, Lernschwierigkeiten in diesem Fach zu vermeiden.

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Hier können Sie unseren Schulsong anhören:

Christian-

Maar-

Schule

Schwabach

Charakter

Macht

Schule